Aspartam
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Bei der Verdauung wird Aspartam in die beiden Eiweißbausteine L-Asparaginsäure und L-Phenylalanin, die von Natur aus in den meisten proteinhaltigen Nahrungsmitteln wie Fleisch, Milchprodukten und Gemüse vorkommen, sowie in kleine Mengen Methanol aufgespalten. Phenylalanin ist eine lebenswichtige Aminosäure. Methanol findet sich von Natur aus im menschlichen Körper und auch in vielen Lebensmitteln. Der Methanol-Anteil von Aspartam ist im Vergleich zu dem Anteil in vielen natürlichen Lebensmitteln äußerst gering. Zum Beispiel liefert ein Glas Tomatensaft 5- bis 6-mal mehr Methanol als dieselbe Portion eines mit Aspartam gesüßten Erfrischungsgetränkes.
Weil Aspartam aus Eiweißbausteinen besteht, ist es nicht völlig kalorienfrei, sondern enthält - wie jeder Eiweißstoff - vier Kalorien pro Gramm. Aber aufgrund seiner hohen Süßkraft fallen diese Kalorien nicht ins Gewicht. Während ein Liter mit Zucker gesüßtem Colagetränk beispielsweise mehr als 400 Kalorien enthält, hat das entsprechende Colagetränk mit Aspartam gesüßt nur zwei Kalorien.
Die besondere Zusammensetzung von Aspartam ist auch dafür verantwortlich, dass dieser Süßstoff durch starke Erhitzung oder lange Lagerung langsam an Süßkraft verliert. Er wird dann teilweise abgebaut, was seine Sicherheit jedoch nicht beeinträchtigt. Der kleine Nachteil in der Stabilität wird aber durch den guten Geschmack von Aspartam ausgeglichen. Aspartam kann als Einzelsüßstoff wie auch in Kombination mit anderen Zuckerersatzstoffen verwendet werden. Darüber hinaus kann Aspartam den Geschmack von Aromen verstärken.
Aktuelle News zu Aspartam:
April 2009
EFSA bestätigt erneut die Sicherheit von Aspartam und weist die Klage des Ramazzini Insituts ab
Der ISA begrüßt, dass die Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) aktuell zwei Stellungnahmen(1)(2) veröffentlichte, die die Sicherheit des Süßstoffs Aspartam erneut bestätigen. Die Unterstellungen durch die Klage des Ramazzini Insituts (Italien),wurden damit zurückgewiesen.
(1) Opinion on a request from the European Commission related to the 2nd ERF carcinogenicity study on aspartame
(2) Updated opinion on a request from the European Commission related to the 2nd ERF carcinogenicity study on aspartame, taking into consideration study data submitted by the Ramazzini Foundation in February 2009
8. Mai 2006 - Bundesamt für Gesundheit (BAG) zur Sicherheit von Aspartam
(Web-Link: www.bag.admin.ch)
8. Mai 2006 - FDA Statement on European Aspartame Study (Web-Link: www.fda.gov)
5. Mai 2006, Brüssel - Der Internationale Süßstoff-Verband begrüßt die Bestätigung der Unbedenklichkeit von Aspartam durch die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (Link: pdf-Dokument)
5. Mai 2006, Parma - EFSA assesses new aspartame study and reconfirms its safety (Link: pdf-Dokument)
4. Mai 2006 - Opinion of the Scientific Panel AFC related to a new long-term carcinogenicity study on aspartame (Link: pdf-Dokument)
12. April 2006, Brüssel - Aktuelle Studie des Nationalen Krebsinstituts der USA bestätigt die Sicherheit von Aspartam (Link: pdf-Dokument)
Weitere Informationen zu Aspartam:
Weitere Informationen, z.B. auch zum internationalen Zulassungsstatus, erhalten Sie auf der Internet-Seite des Internationalen Süßstoffverbandes: www.sweeteners.org
Interessante Details zu Aspartam finden Sie außerdem auf den Internet-Seiten:
www.deutsch.aspartame.info
www.aboutaspartame.com
www.aspartame.org
www.ajinomoto.ch

