23.06.2004
23. Juni 2004 – Die Weltgesundheitsorganisation beklagt in ihrem neuesten Bericht die schädlichen Auswirkungen von Übergewicht. Auch die Mehrheit der Verbraucher ist der Meinung, dass schlank sein der Gesundheit dient. Gleichzeitig aber ist nur die Hälfte der Befragten bereit, auf Zucker und süßen Geschmack zu verzichten, um Übergewicht abzubauen oder erst gar nicht zu entwickeln. Das ist das Ergebnis einer Internet-Umfrage des Internationalen Süßstoff-Verbandes, an der sich über 4.000 Verbraucher aus Deutschland und England beteiligt haben.
„Das war nicht anders zu erwarten“, kommentiert Professor Dr. Dr. Christine Metzner, Ernährungsmedizinerin und Sprecherin des wissenschaftlichen Beirats des VFED e.V. Aachen, dieses Meinungsbild: „Nachhaltige Erfolge beim Ge-wichtsmanagement lassen sich nur erzielen, wenn die „Diät“ auch schmeckt und dadurch akzeptiert wird. Gleichzeitig den Geschmacksträgern Fett und Zucker eine Absage erteilen zu müssen, um abzunehmen und schlank zu bleiben, das, so zeigen die Erfahrungen, wird dauerhaft kaum angenommen.“
Metzner macht deshalb eine ganz einfache Rechnung auf: Schon wer seinen Kaffee oder Tee - im Durchschnitt trinkt jeder Deutsche täglich vier Tassen - statt mit Zucker mit Süßstoff süßt, der spart pro Jahr ohne jeden weiteren Verzicht die Menge an Energie, die gut drei Kilogramm Fett entsprechen würde.
Erst recht lohnt sich der Griff zu Softdrinks, die Süßstoffe statt Zucker enthalten. Wissenschaftler der renommierten Harvard School of Public Health aus Boston/USA haben nachgewiesen, dass Kinder, die ihren Getränkebedarf mit Wasser und/oder Süßstoff gesüßten Produkten gestillt hatten, kein Übergewicht entwickelten (Fachzeitschrift „The Lancet“). Wer Getränke ohne Zucker wählt, spart also automatisch Kalorien und kann trotzdem das süße Geschmackserlebnis genießen ohne dadurch zuzunehmen.
Das Ziel der Verbraucherschutz- und Gesundheitspolitik, die extrem hohen Krankheitskosten, die durch Ernährungsfehler entstehen, einzudämmen, lässt sich demnach zumindest teilweise durch den Austausch von Zucker gegen Süßstoffe erreichen.
Bei Rückfragen:
Pressestelle des Internationalen Süßstoff-Verbandes in Deutschland
Dipl.-Oec. Anja Krumbe
Tel: (02 28) 9 11 77-0
e-mail: bonn@kohl-pr.de
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Verzicht auf Süßes - nur ein „frommer Wunsch“
23. Juni 2004 – Die Weltgesundheitsorganisation beklagt in ihrem neuesten Bericht die schädlichen Auswirkungen von Übergewicht. Auch die Mehrheit der Verbraucher ist der Meinung, dass schlank sein der Gesundheit dient. Gleichzeitig aber ist nur die Hälfte der Befragten bereit, auf Zucker und süßen Geschmack zu verzichten, um Übergewicht abzubauen oder erst gar nicht zu entwickeln. Das ist das Ergebnis einer Internet-Umfrage des Internationalen Süßstoff-Verbandes, an der sich über 4.000 Verbraucher aus Deutschland und England beteiligt haben.
„Das war nicht anders zu erwarten“, kommentiert Professor Dr. Dr. Christine Metzner, Ernährungsmedizinerin und Sprecherin des wissenschaftlichen Beirats des VFED e.V. Aachen, dieses Meinungsbild: „Nachhaltige Erfolge beim Ge-wichtsmanagement lassen sich nur erzielen, wenn die „Diät“ auch schmeckt und dadurch akzeptiert wird. Gleichzeitig den Geschmacksträgern Fett und Zucker eine Absage erteilen zu müssen, um abzunehmen und schlank zu bleiben, das, so zeigen die Erfahrungen, wird dauerhaft kaum angenommen.“
Metzner macht deshalb eine ganz einfache Rechnung auf: Schon wer seinen Kaffee oder Tee - im Durchschnitt trinkt jeder Deutsche täglich vier Tassen - statt mit Zucker mit Süßstoff süßt, der spart pro Jahr ohne jeden weiteren Verzicht die Menge an Energie, die gut drei Kilogramm Fett entsprechen würde.
Erst recht lohnt sich der Griff zu Softdrinks, die Süßstoffe statt Zucker enthalten. Wissenschaftler der renommierten Harvard School of Public Health aus Boston/USA haben nachgewiesen, dass Kinder, die ihren Getränkebedarf mit Wasser und/oder Süßstoff gesüßten Produkten gestillt hatten, kein Übergewicht entwickelten (Fachzeitschrift „The Lancet“). Wer Getränke ohne Zucker wählt, spart also automatisch Kalorien und kann trotzdem das süße Geschmackserlebnis genießen ohne dadurch zuzunehmen.
Das Ziel der Verbraucherschutz- und Gesundheitspolitik, die extrem hohen Krankheitskosten, die durch Ernährungsfehler entstehen, einzudämmen, lässt sich demnach zumindest teilweise durch den Austausch von Zucker gegen Süßstoffe erreichen.
Bei Rückfragen:
Pressestelle des Internationalen Süßstoff-Verbandes in Deutschland
Dipl.-Oec. Anja Krumbe
Tel: (02 28) 9 11 77-0
e-mail: bonn@kohl-pr.de
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