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01.07.2004
Abnehmen zahlt sich aus
Schon fünf Prozent weniger Gewicht vermindern GesundheitsrisikenJuli 2004 – Herz-Kreislauf-Beschwerden, Diabetes und Krebs gehören zu den häufigsten Krankheiten in Deutschland. Übergewicht fördert ihre Entstehung. Gewichtsreduktion senkt das Risiko drastisch. Schon fünf Prozent Gewichtsverlust schränken die Gesundheitsgefahren um mindestens ein Drittel ein.
Mit der Nahrung weniger Energie aufnehmen und/oder durch ausreichende Bewegung mehr Energie verbrauchen - so lautet die schlichte Erfolgsformel, um das Normalgewicht zu erreichen und zu halten. Doch leichter gesagt als getan. Zwar stimmt die überwiegende Mehrheit der Deutschen dieser logischen Einsicht zu. Aber nur wenige sind auch bereit, dafür auf Genuss und süßen Geschmack zu verzichten. Das verdeutlicht eine aktuelle Internet-Umfrage des Internationalen Süßstoff-Verbandes in Großbritannien und Deutschland, an der über 4.000 Verbraucher teilgenommen haben.
Die Bestrebungen so mancher Gesundheitspolitiker und Ernährungsberater, der angeborenen Lust auf Süßes strengen Einhalt zu gebieten, scheinen damit schnell an ihre Grenzen zu stoßen. Nachhaltig wirken nur Ernährungskonzepte, die auf guten Geschmack setzen.
Gut drei Kilogramm Körperfett - pro Jahr - kann man allein dadurch verlieren bzw. von vornherein vermeiden, wenn man die durchschnittlich vier Tassen Kaffee oder Tee täglich statt mit Zucker mit Süßstoff süßt. Diese extrem einfache Ernährungsumstellung verhilft sogar Personen mit deutlichem Übergewicht schon zu wirkungsvollen Gewichtsverlusten.
Wählt man außerdem auch alle anderen süßen Getränke in der mit Süßstoff zubereiteten Form, übertrifft man die fünf-Prozent-Hürde schnell. Vor allem Jugendliche, die fast die Hälfte ihres Zuckerverbrauchs mit Softdrinks decken, können mit der Süßstoff-Alternative Tag für Tag rund 220 Kalorien bzw. acht bis neun Prozent ihrer sonst üblichen Energieaufnahme einsparen.
„Diese Strategie des Gewichtsmanagements ist einfach, gut einzuhalten und nicht asketisch“, betont die Ernährungsexpertin Anja Krumbe, die den Süßstoff-Verband bei der Verbraucheraufklärung unterstützt. Sie und viele ihrer Kollegen aus der Ernährungsberatung haben immer wieder die Erfahrung gemacht, dass erhobene Zeigefinger, rigide Einschränkungen bei der Lebensmittelauswahl und ideologische Reglementierungen bei der Produktkommunikation kaum einen übergewichtigen Verbraucher dazu ermuntern, seinen Lebensstil und sein Ernährungsverhalten dauerhaft gesundheitsbewusst zu gestalten.
Bei Rückfragen:
Pressestelle des Internationalen Süßstoff-Verbandes in Deutschland
Dipl.-Oec. Anja Krumbe
Tel: (02 28) 9 11 77-0
e-mail: bonn@kohl-pr.de
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