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05.05.2006
Der Internationale Süßstoff-Verband begrüßt die Bestätigung der Unbedenklichkeit von Aspartam durch die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit
Brüssel, 05. Mai 2006 – Die Unbedenklichkeit des kalorienarmen Süßstoffs Aspartam wurde heute bei einer Pressekonferenz in Rom von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) bestätigt. Zu diesem Urteil gelangte die Behörde nach der Überprüfung einer aktuellen Studie des Ramazzini-Instituts in Bologna, Italien, die auf einen angeblichen Zusammenhang zwischen Aspartam und einem erhöhten Leukämie- und Lymphomrisiko bei Ratten hinweist.Zusammenfassend stellt die EFSA fest: Es gibt keinen Grund, die Sicherheit von Aspartam weiter zu untersuchen oder die vor kurzem aufgestellten ADI – Werte (Average Daily Intake) für Aspartam zu ändern.
Diese Auffassung der EFSA entspricht vollständig der allgemeinen wissenschaftlichen Meinung, dass Aspartam sicher ist. Es gibt keine Kontroversen über die Sicherheit von Aspartam. Intensive wissenschaftliche Forschung und regelmäßige Überprüfungen durch zahlreiche nationale und internationale für die Lebensmittelsicherheit zuständige Behörden sind zu der Schlussfolgerung gelangt, dass Aspartam ein sicherer Bestandteil von Lebensmitteln ist.
Die jüngste Epidemiologiestudie des Nationalen Krebsinstituts der USA (NCI) bestätigt frühere Forschungsergebnisse, laut denen keinerlei Zusammenhang zwischen dem Konsum von Aspartam und Leukämie, Lymphomen oder Gehirntumoren besteht (1). Im Rahmen dieser staatlich finanzierten Studie wurden über 500.000 Männer und Frauen im Alter von 50 bis 69 Jahren über einen Zeitraum von fünf Jahren beobachtet. Dabei gab es keine Anzeichen für ein erhöhtes Leukämie-, Lymphom- oder Gehirntumorrisiko bei denjenigen, die Aspartam zu sich nahmen.
Die Schlussfolgerungen der EFSA werden bestätigt durch die Ergebnisse von drei aktuellen staatlich finanzierten Tierversuchen, die im Rahmen des Nationalen Toxikologieprogramms der USA (NTP) durchgeführt wurden, um zu klären, ob Aspartam Krebs verursachen kann (2). Diese unter Einhaltung der Guten Laborpraxis (GLP) durchgeführten Versuche haben eindeutig erwiesen, dass es „keine Hinweise auf eine kanzerogene Wirkung von Aspartam gibt“.
Durch Süße ohne Kalorien kann Aspartam einen wertvollen Beitrag zur Gewichtskontrolle leisten. So lässt sich der Energiegehalt von Erfrischungsgetränken durch den Einsatz von Aspartam auf nur eine Kalorie pro Glas reduzieren. Die Verbraucher können Aspartam weiterhin bedenkenlos nutzen. Kalorienarme Süßstoffe eignen sich auch für Diabetiker, da sie süßen Genuss bieten, ohne den Insulin- und Blutzuckerspiegel zu beeinflussen.
Weitere Informationen über Aspartam finden Sie unter: www.aspartame.org
Aspartam ist in Europa seit 1983 und in den USA seit 1981 zugelassen und ist einer der am gründlichsten getesteten Lebensmittelzusatzstoffe überhaupt. Neben dem Wissenschaftlichen Lebensmittelausschuss der EU (Vorgänger der EFSA) und der Lebens- und Arzneimittelbehörde der USA (FDA) haben auch der Gemeinsame Sachverständigenausschuss der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation (FAO) für Lebensmittelzusatzstoffe (JECFA) sowie Zulassungsbehörden von über 100 Ländern Aspartam überprüft und als sicher für den menschlichen Verzehr eingestuft.
(1) Zusammenfassung der NCI-Studie: www.abstractsonline.com
(2) NTP-Studie: ntp.niehs.nih.gov
Internationaler Süßstoff-Verband©2006
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