24.04.2009

EFSA bestätigt erneut Sicherheit von Aspartam


Brüssel April 2009
EFSA bestätigt erneut die Sicherheit von Aspartam und weist die Klage des Ramazzini Insituts ab
Der ISA begrüßt, dass die Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) aktuell zwei Stellungnahmen(1)(2) veröffentlichte, die die Sicherheit des Süßstoffs Aspartam erneut bestätigen. Die Unterstellungen durch die Klage des Ramazzini Insituts (Italien),wurden damit zurückgewiesen.


Das ANS (Gremium für Lebensmittelzusatzstoffe und Nährstoffquellen, die Lebensmitteln zugefügt werden ) der EFSA kommt zu dem Schluss:“ auf der Basis aller derzeit verfügbaren Daten inklusive der letzten ERF Studie gibt es keinen Hinweis auf ein genotoxisches oder krebserregendes Potential von Aspartam und es gibt keinen Grund den vormals bewährten ADI- Wert für Aspartam von 40 mg/kg KG/Tag zu korrigieren”.


Diese Feststellung durch die EFSA entspricht gänzlich der weltweiten wissenschaftlichen Meinung. Aspartam ist nicht nur einer der meist getesteten Zusatzstoffe, sondern auch überprüft durch die Experten des Gemeinsamen FAO/WHO-Sachverständigenausschuss für Lebensmittelzusatzstoffe (JECFA), und Aufsichtsbehörden in mehr als hundert Ländern, einschließlich der US-amerikanische Behörde für Lebensmittel- und Arzneimittelsicherheit (FDA), der französischen Lebensmittelbehörde (AFSSA) und der britischen Lebensmittelbehörde (FSA). Die Beurteilung bestätigt die vormalige EFSA Stelllungnahme vom Mai 2006 zu Aspartam, die in Erwiderung früherer Klagen des Ramazzini Insituts, bereits bestätigte, dass es keinen Anlass gebe, die Sicherheit von Aspartam neu zu bewerten.

Abermals ist es dem Ramazzini Institut nicht gelungen die Vorwürfe gegen Aspartam zu konkretisieren. Bereits als das Insitut zum ersten Mal seine Vorwürfe gegen Aspartam erhob, wurde es abgelehnt die kompletten pathologischen Dias der EFSA zur Verfügung zu stellen stattdessen wurden nur 70 Dias bereitgestellt. Im Vergleich zu schätzungsweise 39,000 Dias, die unabhängig bei der ersten Sicherheitsüberprüfung beurteilt wurden. Bei dieser Gelegenheit fragte die EFSA nach weiteren Details der wissenschaftlichen Arbeit, aber es waren keine verfügbar.

Wer Süße ohne Kalorien genießen möchte, findet im Einsatz von Aspartam einen sinnvollen Beitrag für eine gesundheitsbewußte und kalorienkonrollierte Ernährungsweise. Fettsucht und Übergewicht und somit auch die damit assoziierten Erkrankungen können verhindert werden.
Die Anschuldigungen des Ramazzini Institutes sind nur darauf ausgelegt, Verbraucher über einen sicheren und nützlichen Nahrungsbestandteil zu verunsichern.

(1) Opinion on a request from the European Commission related to the 2nd ERF carcinogenicity study on aspartame
(2) Updated opinion on a request from the European Commission related to the 2nd ERF carcinogenicity study on aspartame, taking into consideration study data submitted by the Ramazzini Foundation in February 2009

Zusätzliche Informationen zu Süßstoffen finden Sie auf der Homepage des Internationalen Süßstoff Verbandes www.sweeteners.org



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